wie-alles-begann

 

 

 

Warum heisst unsere Zucht (wenn wir dann mal wieder züchten) "MASEWADAWI" ?

Das fragt sich wohl ein jeder, der diesen Namen hört - dabei ist die Erklärung so einfach:

 

Als wir damals anfingen zu züchten, waren wir natürlich

sehr gespannt auf den ersten Wurf:

"Was da wohl bei raus kommt? Wie die wohl aussehen etc."

oder:

"Mal sehen was daraus wird !"

So war unser Zuchtname geboren.

M A S E W A D A W I !!!

Wir fingen, wie viele andere auch, vollkommen falsch an. "Natürlich" hatten wir nur ein Meerschweinchen, unseren Goldi. Einen Rosettenbock, den ich in einer Zoohandlung auf Anhieb total entzückend fand und der Unser werden musste.

Unser Goldi, klickt das Bild an und es folgen viele weitere Bilder von ihm!

Nachdem wir uns in vielen Büchern noch reichhaltig informiert hatten, wussten wir, ein zweites Schweinchen musste her. Diesmal ein Weibchen, weil - einmal Babys wollten wir schon haben und sie sollten ja so niedlich sein - aber danach sollte Goldi kastriert werden. Schliesslich wollten wir nicht, dass aus zwei Meerschweinchen noch mehr werden!

Es kam wie es kommen musste, wir hatten einen Beitrag im Fernsehen gesehen, dass eine Meeri-Börse in Hamburg sein sollte. Im Juni 98, an einem Sonntag, kam Kessy, ein Peruanermädel von einem Züchter aus Berlin (Bernd Siggelkow), zu uns.

Unsere Kessy of Disneyland

Auf der Ausstellung unterhielt man sich mit anderen Züchtern und bekam leider keine Ratschläge, dass man so kleine Schweinchen nicht sofort mit einem Bock zusammen setzen sollte. Außerdem wurden wir belächelt und uns wurde mit einem Grinsen im Gesicht gesagt, dass wir es bestimmt nicht schaffen würden, unseren Goldi zu kastrieren, denn Schweinchenbabys sind ja sooo süss, da könnte man süchtig nach werden (wie wahr!!). Die Züchter sollten Recht behalten. Doch dazu später.

Wir begingen den 2. Fehler, wir setzten Kessy gleich zu unseren ungeduldigen Goldi, obwohl die Kleine erst 5 Wochen alt war. Zum Glück war sie noch viel zu kurz (!), so dass der Deckakt nicht vollzogen werden konnte und Goldi sie weiterhin brommselnd umwarb.

Gelesen hatte ich, dass die Weibchen alle 10 bis 12 Tage "heiss" sind und jedesmal, wenn Kessy seinem Werben nachgab, zählte ich die Tage aus, wann sie wohl werfen würde. Irgendwann musste es dann ja doch geklappt haben, denn sie wurde dicker und dicker. Ausgerechnet hatte ich den 12. September 98 und dem fieberten wir entgegen.

Als endlich der 12.9. war, Goldi hatten wir nun aber schon ausquartiert, denn auch wir wurden schlauer und hatten mittlerweile mal mit einer Züchterin in unserer Nähe telefoniert, umkreisten wir den Käfig in gemessenen Abstand. Den ganzen Tag hatten wir auf die Babys gewartet, aber leider tat sich nichts. Gegen Abend, meine älteste Tochter war auch sehr neugierig geworden und besuchte uns, gingen wir ins Wohnzimmer, eigentlich gar nicht mehr in den Käfig schauend. Doch da stutze ich, was lag denn da, mitten im Käfig, so, als wenn etwas im Galopp verloren gegangen war. Ein Baby, ziemlich bedeppert lag es da, selbst noch nicht checkend was eben passiert war (so sah es jedenfalls aus) und Mutter Kessy im Häuschen und half drei anderen Babys auf die Welt. Es sah wirklich so aus, als wenn das eine Baby sie vollkommen überrascht hatte, so mitten im Stall. Wir waren geplättet, als keiner mehr an dem Tag mit rechnete, kamen die süssen Kleinen.

Tja, und so nahm das "Unglück" seinen Lauf. Wir haben in der Zwischenzeit unzählige Babys bekommen (unzählige? Eigentlich nicht, denn noch konnte ich sie wohl rein rechnerisch zusammen bekommen, auch wer wann bekommen hat, denn schliesslich hat man ja ein wenig Ordnung im Chaos), und ebensoviele verkauft. Es stimmt, Schweinchenbabys können süchtig machen.

Wir traten in den Meerschweinchen-Hobby-Club e.V. ein (oder vielmehr Jessica trat ein), um unter Gleichgesinnten zu sein. Und was noch viel wichtiger war, mehr von den Kleinen zu erfahren.

Doch zuerst mussten unsere Babys wachsen, es war ein Böckchen und drei Mädel, alles Angora und so knuffig, das kann man sich wirklich nicht vorstellen. Die Zeit des Abschieds kam, mit einer Züchterin aus dem Verein hatten wir vereinbart, dass wir die Kleinen zu ihr bringen wollten.

Vorab (da waren die Kleinen ca. 14 Tage alt) waren wir schon mal auf Besuch und hatten die kleine Familie dabei, zur Begutachtung, denn wir waren uns auch nicht richtig sicher, welches Geschlecht die Kleinen nun hatten. Bei diesem Besuch zeigte uns Marieanna ihre geliebten Schweinchen und wir waren so entzückt. Das Häuschen im Garten war so liebevoll eingerichtet und auch die Anlage für die Schweinis - also wir waren hin und weg. Bei unserem Gespräch kam dann heraus, dass Marieanna umziehen mußte und das Schlimmste, sie mußte ihre Kleinen hergeben. Obwohl sie eine schwere Allergie hatte, war es ihr möglich die Kleinen "um sich zu haben" indem sie im Garten untergebracht waren, nun mußten sie eine kleinere Wohnung nehmen und es war ihr unmöglich die Schweinchen mitzunehmen.

Vor kurzem hatte sie ihren letzten Wurf erhalten (3 Tage alt) und zeigte uns ihre Kleinschweinis. Sie meinte: Also, wenn ihr einen Bock und ein Weibchen habt, dann solltet ihr noch ein weiteres Weibchen dazunehmen, damit sich Kessy ausruhen kann, zwischen den Würfen. Guckt doch mal, hier ist ein Mädel bei dem Wurf dabei, nehmt sie doch beim nächsten Mal mit. Sie wird es bestimmt gut bei Euch haben. Wir entschieden uns für Putzi, einem Glatthaar mit einer nicht ganz ausgeprägten Holländerzeichnung in rot-weiss. Wir wollten Putzi mitnehmen, wenn wir unsere kleine Truppe bei ihr abgeben.

Ende Oktober rief mich meine Schwester an, ihr Kaninchen war gestorben und nun war das Schweinchen allein, ob wir ihn nicht nehmen könnten. Kein Problem sagte ich zu ihr, und so kam Urmel (ein Rosetten-Langhaar-Mischling in silberagouti) zu uns, ein Böckchen! Jetzt hatten wir 2 Böcke und 1 Weibchen - aber wir wollten ja noch ein Weibchen dazu holen.

Wir fuhren dann Mitte November hin, um unsere Babys zu Marieanna zu bringen und erzählten ihr von Urmel. Was natürlich zu einigem Grübeln annimierte, denn 2 Böcke und 2 Weibchen, da hatten wir ja gleich die nächste Misere. Also nahmen wir Marieannas letztes Weibchen, Schneewittchen (Glatthaar, in weiss und pink eyes) mit zu uns. So hatten wir in wirklich kürzester Zeit unseren Bestand von zwei auf fünf Meerschweinchen gebracht und das Schlimmste, mein Mann wusste von nichts. Denn die Schweinchen lebten in einem Zimmer, in dem mein Mann nur in den seltensten Fällen kam.

Es hiess, Urmel kann nicht "reden", aber, oh Wunder, er lernte es bei uns. Durch die anderen angestiftet, fing er bald bei uns an zu pfeifen. Wir setzen ihm Schneewittchen dazu, so war er nicht allein. Nur Goldi wurde auf die Wartebank gesetzt, er durfte nur ab und zu und unter strengster Beobachtung seine Kessy knuddeln. Putzi durfte zwar dazu, aber bei ihr passten wir auf, nochmal einen so frühen Wurf, das wollten wir nun wirklich nicht.

Im Januar 1999 besuchten wir unser erstes Schnuppertreffen vom Verein. Ich hatte ja eigentlich die Mitgliedschaft für Jessica gedacht, damit sie eben unter Gleichgesinnten ist, aber als ich sah, dass dort fast nur Erwachsene waren, hab ich dann schon geschluckt. Also, da merkte ich, Meerschweinchen sind doch nicht nur Kindertiere - nein, Erwachsene fahren auf diese Kleinen noch viel schlimmer ab :) Im März bin ich dann ebenfalls dem Verein eingetreten.

Da bei diesen Treffen immer Tiere da waren, und natürlich auch Jungtiere, passierte es, dass wir in der ersten Zeit immer mit einem neuen Meerschweinchen nach Hause kamen. Ich hatte mich in Wonny (meine Rex-Sau) im Februar verguckt, im März, auf einer Ausstellung, fand Blacky, eine Rosette in schwarz, den Weg zu uns. Jessica kaufte sich im Mai Sunley, ein kleines Sheltie. Zwischendurch besuchte ich dann auch mal eine Züchterin, mit der ich mich sehr gut verstand und die hatte dann ein kleines Notböckchen aufgenommen. Der Kleine kam dann zu uns und erhielt den Namen Struppi. Im Juni war es dann ein Coronet, mit Namen Coco etc. Innerhalb eines halben Jahres hatten wir dann schon stattliche Zahl von 10 Schweinchen. Und es sollte nicht enden. Mein Mann hatte natürlich irgendwann bemerkt, dass wir dem Wahnsinn verfallen waren *lach*. Es kam dann sogar mal die Bemerkung: "Noch ein Schwein und ich bin weg!" Nun, es kamen noch einige Schweinchen dazu, aber er ist immer noch da.

Die Käfige waren schon lange zu eng, gestapelt standen sie schon im Zimmer und was soll ich sagen: "Ich war mit der Gesamtsituation unzufrieden." Es musste gebaut werden und zwar schnellstens. Ich dachte mir, ein großes Gehege für die Säue (180 x 75cm) sollte es fürs erste sein, auch wollte ich noch eine zweite Etage einbauen.

Nun hieß es, meinem Schwiegersohn um den Bart gehen (der ist Tischler), er hatte uns schon lange für durchgedreht gehalten und nun sollte er dem Wahnsinn auch noch helfen... Und er half.

UND WIE; DAS WERDE ICH BALD WEITERERZÄHLEN.

 

Nach unseren letzten Würfen, weiss ich nur eins:

Es bringt viel mehr Spaß ungeduldig auf Schweinis zu warten, bei denen man wirklich nicht weiß, wie sie aussehen, zumal die Mama auch noch aus einem Zooladen war und die Vorfahren total unbekannt sind.

Wir haben unseren Namen zu Recht ausgewählt.

Ich und nie mehr züchten????   Das wird wohl schwer, aber ich werd' mich (ab und zu) dran halten!!!!!

Und hier kommt, womit ich im geheimen mit gerechnet habe: Meine Babys vom 5. Oktober 2003:

Stöpsel hat geworfen, die Babys stammen aus einer Verpaarung aus am. Crested, rot und einer US-Teddy-Dame:

  

Das ist ein kleines Glatthaar-Mädel in rot-weiss, wie unschwer zu erkennen ist ;)

Auch dieses ist ein kleines Weibchen (wenn ich mich nicht verguckt habe)

  

Dieser kleine junge Mann, wollte nicht so richtig stillhalten. Er ist rot-schwarz-goldagouti, alles in einem mit einem süßen kleinen weißen Stups auf der Nase.

 

Das ist auch ein kleines Männchen, in rot-wei´┐Ż

Sind die nicht alle furchtbar süß?!?!?!

Und bald kommen die nächsten Babys, dann ist allerdings der Bock schon kastriert und es werden vorerst meine letzten Babys sein ;o)

 

Ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn Ihr in eines meiner Gästebücher schreiben würdet:

     oder      

    oder   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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